Zielvereinbarungen für die ganze Pfarrgemeinde

Visitationsbericht TitelDer ganze Juni 2012 war in unserer Pfarrgemeinde Freiburg-Südwest durch die Visitation geprägt – Menschen von »außen« haben sich unsere Pfarrgemeinde angesehen, mit Haupt- und Ehrenamtlichen geredet und die Pfarrgemeinde beraten. Genaueres zum ganzen Visitationsprozess können sie im dazugehörigen »Blog« lesen.

Die Visitation wurde am 1. Juli mit einer Gemeindeversammlung und einem feierlichen Gottesdienst zu Ende gebracht. Ein wichtiges Ergebnis dieser Visitation sind fünf Zielvereinbarungen die uns in den nächsten Jahren ganz konkret begleiten sollen und insofern Einfluss auf die Struktur und das Gemeindeleben haben werden. Für alle die auf der Gemeindeversammlung nicht anwesend sein konnten oder einfach nur zum nachlesen sind hier diese Zielvereinbarungen:

Zielvereinbarungen der Visitationskommission mit dem Ältestenkreis der Pfarrgemeinde Freiburg-Südwest im Rahmen der Visitation vom 11. Juni bis 1. Juli 2012

Einführung:

Im Rahmen der Visitation wurden fünf Ziele vereinbart. Vier Ziele sind aus einem gemeinsamen Tag aller Ältesten, Ortsältesten und Hauptamtlichen erwachsen und wurden mit der Visitationskommission diskutiert. Daraus ist ein weiteres, das fünfte Ziel entstanden.

Unsere Ziele haben weiterhin das Zusammenwachsen unserer Pfarrgemeinde zum Inhalt - nach innen für uns, aber auch nach außen für andere.

Ziel A stellt die grundlegende Frage nach den – auch gesellschaftlichen – Rahmenbedingungen dieses weiteren Zusammenwachsens. Ziel B weitet den Blick auf ein der ganzen Pfarrgemeinde gemeinsames Ziel, in dem unser ökologisches Profil sichtbar wird. Die Ziele C und D sind der weiteren Verbesserung der Kommunikation in unserer Pfarrgemeinde gewidmet. Den einzelnen Unterzielen von Ziel C geht es eher um die strukturelle Verbesserung, Ziel D um das gelebte Miteinander – innerhalb dieser Strukturen. Ziel E richtet den Blick auf das stärkere Zusammenwachsen von Gemeinde und Schule.

Die Ziele sind alle so formuliert, dass sie schon den Zustand in der Zukunft beschreiben. Damit entsteht ein plastisches Ziel-Bild davon, wohin wir gemeinsam gehen wollen.

Ziel A: Unsere Grundaufgabe

Die Pfarrgemeinde Südwest hat sich der bleibenden Herausforderung gestellt, sowohl an der Schärfung der Profile der Pfarrgemeinde und ihrer Predigtbezirke weiterzuarbeiten als auch die umfängliche und grundlegende Arbeit für die Menschen vor Ort zu gewährleisten.

Dabei hat die Frage nach den Mitteln und Kräften, die uns für unsere Arbeit zur Verfügung stehen, eine zentrale Rolle gespielt. Wir haben erkannt, dass unsere Mittel begrenzt sind und wir - dem Evangelium entsprechend - damit wertschätzend, sorgsam und nachhaltig umzugehen haben. Nicht alles ist überall zu machen.

Wir haben es geschafft, dass wir einander entlasten, immer wieder auch stellvertretend handeln, dass wir gut abgestimmt Gemeinsames exemplarisch tun und wohlüberlegt Altes lassen, bevor wir Neues beginnen. So haben wir verantwortlich die einzelnen bestehenden Profile unserer Pfarrgemeinde und ihrer Predigtbezirke weiter entwickelt. Wir haben für die Menschen vor Ort das von Gott aus Notwendige getan und das nicht überall Geforderte gelassen. Gottes Herzenswunsch, dass er auch durch uns geschehe, hat begonnen, sich zu erfüllen.

Ziel B: Unser ökologisches Profil

Die Pfarrgemeinde Südwest zeichnet sich durch ein ökologisches Profil aus. Wir haben eine ökologische Rahmenvereinbarung, die in unserem konkreten Alltagshandeln in allen Gemeindebezügen die Umsetzung des Ziels „Bewahrung der Schöpfung" ausgestaltet.

Der Weg zur Verwirklichung dieser Vision mit der Zielperspektive 2017 beginnt mit der kritischen Bestandsaufnahme, berücksichtigt die Ressourcen, ist schon teilweise beschritten und birgt in sich viele Chancen in der Außen- und Innenwirkung. Stichworte sind dabei: fair, ökologisch, regional, saisonal, artgerecht, biologisch, energiesparend.

Ziel C: Wir haben in der Pfarrgemeinde Südwest die Kommunikationsstruktur verbessert.

I a) Wir haben eine gemeinsame Homepage.

I b) Wir haben einen gemeinsamen Gemeindebrief, der zum Advent 2013 das erste Mal erschienen ist.

I c) Wir haben die Kommunikationswege zwischen Gemeindebüro und Predigtbezirken evaluiert und ggfls. nachgebessert.

II) Die Struktur der Kommunikation zwischen Ältestenkreis und dem Team der Hauptamtlichen und den Ortsältestenräten ist verbessert.

  • Es gab regelmäßige gemeinsame Südwest-Tage (Ältestenkreis und Ortsältestenräte); der erste Südwest-Tag nach der Visitation fand im Frühjahr 2013 statt.
  • Deswegen wurde im Frühjahr 2013 die Sitzungsfrequenz der Ortsältestenräte und des Ältestenkreises auf den Abstand von 6 Wochen ausgedehnt.

Ziel D: Die PG Südwest ist durch gemeinsame Aktivitäten zusammengewachsen.

  • Gemeinsame Wahlparty 2013/2014
  • Gemeinsames Pfarrgemeindefest 2015
  • Wir haben 4-5 gemeinsame Gottesdienste pro Jahr gefeiert.
  • Wir erfreuten uns an gemeinsamen Veranstaltungen der Pfarrgemeinde (z. B. Aktionstag, Gemeindefest).

Ziel E: Das Team der Hauptamtlichen hat mit Unterstützung des Schuldekans ein Konzept der Verbindung von Schule und Gemeinde entwickelt.

Die Erstellung dieses Konzepts hat mit dem neuen Schuljahr 2012/13 begonnen und bezieht die ein, die an der Schnittstelle von Gemeinde und Schule tätig sind oder dafür Verantwortung tragen.

Der Ältestenkreis der Pfarrgemeinde Südwest
Gemeindebüro, Markgrafenstraße 18b, 79115 Freiburg, 0761-45969-0