Lukas-Orgel

Vor-Geschichte der Lukas-Orgel:

Schon 1996 wurde durch den Landeskantor und später durch den Orgelsachverständigen der Badischen Landeskirche der schlechte Zustand der Orgel in der Lukaskirche festgestellt. Es bildete sich der „Förderkreis Kirchemusik", um Spenden einzuwerben. Am 2. Weihnachtstag 1999 wurde die erst 36 Jahre alte Orgel durch Wasserschäden aufgrund des durch Sturm „Lothar" abgedeckten Kirchendaches zusätzlich stark beschädigt. Nun wurden unter dem Gesichtspunkt des Kosten-Nutzen-Verhältnisses Kostenschätzungen für eine Generalüberholung oder einen Neubau eingeholt. Für einen Neubau lag eine Kostenschätzung bei ca. 300.000 DM. Durch viele fantasievolle Aktionen kamen innerhalb von 2 Jahren 120.000 DM zusammen. Das war die Vorbedingung für den Neubau der Orgel.

Der aus dem „Förderkreis Kirchenmusik" hervorgegangene „Orgelkreis" organisierte viele weitere Aktionen: Marmeladenverkauf („Orgelade"), Benefiz-Konzerte, Vorträge, Spenden-aufrufe, Basare, uvm. Auch die katholischen Schwestergemeinden trugen ihr Scherflein bei. Dank eines Zuschusses vom Oberkirchenrat Karlsruhe in Höhe von 20.000 Euro konnten die Gesamtkosten von ca. 190.000  Euro aufgebracht werden.

Seit dem 15. Oktober 2006 erklingt die Orgel jetzt in ihrer neuen Heimat, der Lukaskirche. Möge sie auch weiterhin zur Freude aller St. Georgener in Gottes-diensten und Konzerten das Gemeindeleben bereichern und beleben.

„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist."
Victor Hugo 

„Die Kunst der Orgelmusik ist wie keine andere geeignet, uns Menschen den Himmel zu öffnen."
Angela Merkel

Foto: Dr. R. Groschopf

Op. 200 aus der Orgel-Werkstatt Georges Heintz, Schiltach:
Entwurf + Ausführung: Georges Heintz und  Klaus Schleinitz
Einweihung: 15. Oktober 2006

 

Disposition der Lukasorgel:

Manual 2. Manual
Prinzipal Bourdun
Rohrflöte Salicional
Octave Bifara
Traversflöte Prinzipal
Octave Gedecktflöte
Mixtur 4f. Nazard 2 2/3´
Cromorne Terz 1 3/5´
Waldflöte
Trompett harm.
Tremulant
Pedal
Subbass 16´
Octavbass
Tenoroctave
Fagott 16´
Koppeln II/I, I/P, IIP, ´ II/I 16´, II/P 4