Kirche begleitet durchs Leben

Unser Service - Bestattung

Bestattung

Quelle: epd-bild / Norbert Neetz

Wenn Angehörige sterben, müssen Trauernde aber auch eine ganze Reihe, zunächst eher äußerlicher Fragen, entscheiden: Soll es eine Urnenbeisetzung oder eine Erdbestattung geben? Welche Urkunden und Unterlagen sind wichtig? Sollen Traueranzeigen verschickt werden, und wie sollen sie aussehen? Was ist wichtig für das Gespräch mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer vor der kirchlichen Bestattung? Wie soll der Grabstein aussehen?

Auf der Internet-Seite www.ekiba.de finden Sie Antworten auf die oben genannten Fragen begleiten. In den äußeren Entscheidungen spiegeln sich Fragen, die zur inneren Seite der Trauer gehören: Wo sind die Toten? Wie kann ich Abschied nehmen? Wer oder was kann mich auf meinem Trauerweg begleiten?

Egal, ob Sie selbst einen Angehörigen verloren haben, oder sich selbst auf das Sterben und den Tod vorbereiten wollen - wir wollen Sie dabei begleiten und Ihnen mit diesen Seiten helfen, Antworten auf Ihre damit verbundenen Fragen geben.

Suchen Sie eine/einen direkten Ansprechpartnerin/Ansprechpartner vor Ort, so wenden Sie sich bitte an Ihr Pfarramt. Adresse und Tel.Nr. finden Sie im Tel. Buch unter "Kirche/Evang. Pfarramt" oder unter Service / Adressen&Kontakte

 

Das Trauergespräch

Dieses Gespräch, das zu Hause oder im Pfarramt stattfinden kann, dient als Vorbereitung der kirchlichen Bestattung.

Ein Pfarrer berichtet: „Bei einer Erdbestattung haben sich die Angehörigen gewünscht, ihren Abschied vom Verstorbenen selbst zu gestalten. Im Trauergespräch wurde vereinbart, dass sie das Grab des Verstorbenen selbst wieder zuschütten und dies nicht den Friedhofsangestellten überlassen wollen. Für die Hinterbliebenen war das keine leichte, aber eine ganz persönliche Form des Abschieds."

Die Erfahrungen von Gemeindepfarrerinnen und Gemeindepfarrern, aber auch von Angehörigen zeigen, dass die persönliche Beteiligung an der Gestaltung der Trauerfeier ein guter Weg des Abschiednehmens sein kann.

Die Angehörigen können zu einer persönlichen Gestaltung der Trauerfeier beitragen, indem sie sich beispielsweise überlegen:

Welche Stationen des Lebenswegs sollten im Lebenslauf zur Sprache kommen, damit die Trauergäste diesen Weg gedanklich mitgehen können? Wäre es denkbar, dass Angehörige den Lebenslauf selbst vortragen? Es müssen nicht immer Worte sein.

Ein Pfarrer erzählt von einer Trauerfeier: „In einer der letzen Wochen vor dem Tod hat die 10-jährige Tochter ihrem sterbenden Vater ein Bild gemalt und geschenkt. Jona und der Wal sind darauf zu sehen. Dieses biblische Motiv hat für die Tochter den Schrecken und die Hoffnung ausgedrückt. Das Bild hat ihren Vater begleitet. Die Angehörigen haben sich gewünscht, dass es auch in der Trauerfeier im Mittelpunkt steht."

Nicht immer hat die Gemeindepfarrerin oder der Gemeindepfarrer die oder den Verstorbenen persönlich gekannt. Ein Foto aus neuerer Zeit hilft, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

Auch ein Bibelvers, der ihn oder sie im Leben begleitet hat (Taufspruch, Konfirmationsspruch, Trauspruch o. a.), ein Sinnspruch oder das Lieblingsbild bringen die oder den Verstorbenen näher. Solche Erinnerungsstücke eignen sich auch gut für die Trauerpredigt.

Für viele Hinterbliebene ist auch die Musik ein Trost. Gibt es Lieder oder Instrumentalstücke, die für die Verstorbenen von Bedeutung gewesen sind und die sie sich gewünscht haben oder gewünscht hätten?

Das Verlesen des Lebenslaufs, persönliche Erinnerungsstücke, ein selbst gesprochenes oder ausgewähltes Gebet, ein musikalischer Beitrag sind nur einige Beispiele dafür, was Angehörige selbst im Rahmen einer kirchlichen Trauerfeier tun können. Was jeweils als hilfreich empfunden wird, sollte im Gespräch mit der Gemeindepfarrerin oder dem Gemeindepfarrer geklärt werden.

Die Trauerfeier kann aber auch ganz in die Hände der Gemeindepfarrerin oder des Gemeindepfarrers gelegt werden.