Aktuelles: Unsere Gemeindeinfos

Pfarrgemeinde Freiburg-SüdwestKarte der Pfarrgemeinde Südwest mit Aufteilung der Predigtbezirke Die Evangelische Pfarrgemeinde Freiburg-Südwest umfasst die sechs Freiburger Stadtteile (Weingarten, Vauban, Merzhausen (Au, Wittnau, Sölden), Haslach, St. Georgen, Rieselfeld). Wir sind verschieden, bunt, zusammen auf dem Weg, eine Gemeinde für Sie. Entdecken Sie uns.

Wir sind Teil des Ev. Kirchenbezirks Freiburg und gehören damit zur Ev. Landeskirche in Baden.     

Gemeindebüro
Markgrafenstraße 18b
79115 Freiburg
Telefonnummer: 0761 459 69-0
E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bankverbindung
Volksbank Freiburg
IBAN: DE44 6809 0000 0001 6815 08

Spendenkonto: Evang. Kirche in Freiburg
z.B. für Flüchtlingsarbeit, Musik, Jugend, Kinder, …
Sparkasse Freiburg, BIC: FRSPDE66XXX
IBAN: DE57 6805 0101 0013 7897 03
Spendenzweck: Pfarrgemeinde Südwest

Infos Dietrich-Bonhoeffer

Andachten zur Passionszeit

„Hinweis

In den 7 Wochen vor Ostern finden in der Kapelle der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Passionsandachten statt. Jeweils um 19 Uhr werden wir uns durch den Kreuzweg von Helmut Lutz aus der St. Nikolaus-Kirche in Schluchsee inspirieren lassen. Termine: 6., 13., 20., und 27. März, 3., 10. und 17. April.

KinderBibelFreizeit der Dietrich-Bonhoeffer Gemeinde


Didi und Bonny – die Kirchenmäuse wollen
ganz viel entdecken! Und wir wollen singen,
basteln, spielen, beten …
Alle Kinder von 6 bis 13 Jahren sind
herzlich eingeladen zur KinderBibelFreizeit
in Stetten bei
Engen, von Mittwoch,
29. Mai bis Samstag,
1. Juni. Es wird vorher
auch ein Kennenlern- und
Infotreffen geben. Unkostenbeitrag:
48 €, Geschwisterkinder je 35 €
Bitte wenden Sie sich für nähere Infos an
Angelika Büchelin: T. 01 76.470 38 135 oder
Angelika.Buechelin(at)kbz.ekiba.de

Bibel-teilen

Wussten Sie es schon . . . ?
1x im Monat gemeinsam bekannte und unbekannte Texte ✔ der Bibel lesen...
✔ in verschiedenen Übersetzungen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdecken...
✔ geschichtliche Hintergründe und die damalige Bedeutung der Texte erfahren...
✔ interessante Parallelen zur heutigen Zeit und zu aktuellen Fragen erkennen...
✔ persönliche Anregungen für sich selbst finden...
Das bietet die Gruppe „BIBEL teilen“ - ein Gedankenaustausch, eine gemeinsame Zeit
für Fragen und Antworten.
Eingeladen sind Leute mit viel, wenig oder gar keiner Ahnung von Bibel und Glauben.
Die Gruppe trifft sich in der Regel jeden 1. MITTWOCH im Monat
um 19 Uhr in MERZHAUSEN im Ev. Gemeindezentrum, St.-Galler-Str. 10A
(neben der ev. Kirche)
Weitere Infos bei Fam. Hahn (0761-406966).

Bibel-Teilen

 

 Das Bibelteilen, ein freies Gespräch über den Predigttext des darauffolgenden Sonntags, findet einmal im Monat  mittwochs um 19 Uhr im Evang. Gemeindezentrum statt, in der Regel am ersten oder zweiten Mittwoch im Monat. Termine bitte erfragen bei Dorothee Markert (0761-409256) oder Fam. Hahn (0761-406966).

Kirche im Vauban - die OASE erzählt....

gemeindeleben

nehmen. Viele Familien kommen zu mir, um

ihre Feste hier zu feiern. Das ist immer sehr

unterhaltsam. Ansonsten bringen sich ganz

unterschiedliche Menschen bei mir ein und

treffen sich hier, und ich frage nicht, ob sie

katholisch oder evangelisch, etwas ganz anderes

oder sogar gar nix sind!

So vielfältig und bunt wie der Stadtteil

ist, so geht es auch bei mir zu.

5. Und was eher nicht?

Dass ich immer so viel zu tun und viel zu

wenig Zeit und Muße habe. Und dass ich oft

ziemlich ungeduldig bin, manchmal dauern

mir die Veränderungen viel zu lange! Man

muss immer so viele Menschen von etwas

überzeugen und jeder hat dann eine eigene

Meinung dazu und bis man sich dann auf

was geeinigt hat ...

6. Haben Sie eine Vision? Wenn ja, welche?

Eigentlich ist die gar nicht ganz neu. Vielleicht

nur, dass die Christen ein schönes, lebendiges

Zuhause haben, und sie immer wieder

zu mir kommen und mich in Anspruch nehmen.

Und dass sie offen sind für Menschen,

die manchmal ganz anders ticken.

Dass sich hier Menschen treffen zum Gespräch,

zum Gebet, zum Zuhören, zum Diskutieren

und um Neues auszuprobieren.

Dass die „Kirche im Vauban" ganz selbstverständlich

im Stadtteil als Ansprechpartner

ernst- und wahrgenommen wird.

7. Gibt es einen typischen Tagesablauf in

Ihrem Leben?

Nee, das wäre ja total langweilig! Bei mir

treffen sich mal die kleinen und die großen

Pfadfinder, am nächsten Abend ist hier

„Eucharistie meditativ" und am übernächsten

der Spieletreff und dazwischen werden

Gottesdienste vorbereitet oder Dienstbesprechungen

abgehalten. Manchmal kommt

sogar der Ältestenkreis zu mir Jungspund!

Einmal im Monat feiern wir Gottesdienst

und wenn sich die Familienkirche, der Kinder-

oder Jugendchor oder der Musikgarten

trifft, ist es hier ganz schön turbulent! Dazwischen

ist immer wieder der Kirchenladen

offen.

8. Möchten Sie noch etwas ergänzen?

Eigentlich brauche ich noch ein Erkennungszeichen,

damit ich leichter von den

Menschen gefunden werden kann – ein

Kirchturm wäre nicht schlecht, oder?

Für die „Kirche im Vauban":

Inge Gramling

1. Erzählen Sie doch mal etwas aus Ihrer

Kindheit und Jugend!

Ohh, aus der Pubertät bin ich doch noch gar

nicht ganz raus. Am besten merke ich das

daran, dass gerade meine beiden Mutterkirchen

etwas schwierig werden ... Sie wissen

gerade nicht so genau, wie sie mit mir umgehen

sollen und überlegen nun, wieviel Eigenständigkeit

ich selbst übernehmen kann.

Meine Kindheit war schon ziemlich aufregend.

Als ich klein war, da lebten hier nur

sehr wenige Menschen im Stadtteil, aber

die hatten ganz schön Power und haben für

mich Geburtshelfer gespielt. Im Laufe der

Zeit zogen immer mehr Menschen hierher

und jetzt kommt die Hälfte der Mitglieder

des Predigtbezirks Johannes aus dem Vauban!

Nach dem Ende des ganzen Bauens

stehe ich nun mitten im Vorzeigestadtteil.

Nachdem meine Kindheit vorbei war,

musste dringend ein neues Outfit her. Zum

Glück verpasste mir ein Künstler ein ganz

neues Gesicht – mit vielen Gesichtern!

Es wurde ziemlich schnell klar, dass wir

hier nicht jeweils mit einer evangelischen

und katholischen Kirche starten können.

Deshalb werde ich von der evangelischen

Johanneskirche aus der Pfarrgemeinde Südwest

und der römisch-katholischen Pfarrei

St. Peter und Paul aus der Seelsorgeeinheit

FR-St.Georgen verantwortet. Und ich bin

stolz darauf, dass wir alle unsere Angebote

in einem ökumenischem Geist für das Quartier

Vauban anbieten.

2. Können Sie uns etwas über Ihren Namensgeber

sagen? / Wie passt Ihr Name zu

Ihnen?

Meinen Vornamen „Oase" mag ich sehr

gerne, denn es ist schön, wenn hier die Menschen

zu mir kommen um bei mir aufzutanken

und Pause zu machen. Und meinen

Zweitnamen „Kirchenladen" finde ich auch

nicht schlecht, das ist nämlich super, wenn

die Leute hierherkommen, weil sie was von

mir wollen.

3. Wie würden Sie sich charakterisieren?

Och, meistens bin ich nicht ganz so pünktlich,

ich lass gerne mal fünf gerade sein.

Außer wenn es um das Ökologische geht,

da muss es bei mir immer korrekt zugehen

– letzthin haben doch tatsächlich die Teenies

aus der Filmoase Coladosen hier angeschleppt!

4. Was schätzen Sie besonders an sich?

Dass die Menschen meine „Leute" als Moderatoren

in Krisensituationen in Anspruch

Das Projekt „Schulkiste“

von Stefanie Rausch

Ein Projekt in der Pfarrgemeinde Südwest ist im Rahmen der ersten Kirchgeldsammlung entstanden. Nachdem wir im Ältestenkreis lange über das Kirchgeld diskutiert haben, haben wir uns auch für ein diakonisches Projekt entschieden, ohne schon zu genau festzulegen, wofür das dann erwartete Geld verwendet werden sollte. Das dann von mir entwickelte Projekt hat unter anderem mit meiner eigenen Erfahrung im Rahmen der Einschulung meines Sohnes zu tun. Ich hatte neben dem Schulranzen mit allem Zubehör noch mal eine sehr lange Liste mit sehr hochwertigen Schulmaterialien, die angeschafft werden mussten. Als die Schule begann, hatten wir für die Einschulung 260,-€ ausgegeben und Sportsachen waren noch nicht mal notwendig, da seine aus der Kindergartenzeit noch passten. (Eine Anmerkung am Rande: Ich habe mich an das gehalten, was verlangt war und habe wirklich kein unnötiges Geld ausgegeben.)Diese eigene Lebenserfahrung führte dazu, dass ich mich bei den Grundschulen in unserer Pfarrgemeinde Südwest erkundigt habe, was für Anschaffungen für die Erstklässler gemacht werden müssen. Das Ergebnis war überall ähnlich. So stand fest, dass es nicht wenige Familien in unserer Pfarrgemeinde gibt, die sich das nur sehr schwer leisten können. Auch wenn es 100,-€ Unterstützung von Seiten des Staates gibt, für die Anschaffungen in der 1. Klasse. Die entsprechenden  Anträge können meist auch erst gestellt, werden, wenn das Schuljahr begonnen hat und die Materialien bereits vorhanden sein müssen. Die Begründung von Seiten der Schule war einleuchtend: sie wollten hochwertige Markenartikel, weil die Erfahrung zeigt, dass diese Materialien einfach länger halten (Stifte beispielsweise nicht brechen). Es ist deutlich, dass Kindern, die nicht mithalten können und die verlangten Materialien nicht bringen, schon zu Beginn ihrer Schullaufbahn auffallen, und ihnen somit ein Stück Chancengleichheit verwehrt wird.

Ich begann also nach einer Möglichkeit der Unterstützung zu suchen. Nachdem klar war, was Standards sind, die alle Schulen verlangen (Wasserfarbkasten, dicke Buntstifte, Knete, Kleber, Schere, Anspitzer), habe ich in den Ältestenkreis den Vorschlag eingebracht, diese Sachen den Kindern aus den evangelischen Kindergärten unserer Pfarrgemeinde zum Schulstart zu schenken. zunächst einmal finanziert aus einem Teil des Kirchgeldes. Dies fand Zustimmung. Ich habe dann mehrere Schreibwarenläden nach einem Angebot gefragt, bevorzugt wäre auch dies einer aus dem Gebiet unserer Pfarrgemeinde gewesen. Das beste Angebot hat uns dann aber ein Laden aus der Wiehre gemacht, die Inhaberin fand die Idee so überzeugend, dass sie uns neben den gewünschten Sachen auch noch ein paar Kleinigkeiten dazu schenken wollte und zudem angeboten hat, dieses Materialien in einer Kiste zu liefern, die speziell von Großhändlern für Erstklässler weitergegeben wird. In so einer bunten Kiste (mit Motiven wie Käpt'n Blaubär, der Maus etc.) befinden sich neben den von uns gekauften Sachen noch Geschenke wie Trinkflasche, Turnbeutel o.ä. Das Paket bekommen wir fast zum Einkaufspreis. Eine Abfrage in unseren Kindergärten (einer in Merzhausen, zwei im Vauban, einer in St. Georgen, einer in Haslach und drei in Weingarten) hat ergeben, dass erwartungsgemäß die meisten finanzschwachen Familien in Weingarten und Haslach leben. Aber auch in allen anderen Kindertagesstätten gab es Bedarf. Wir machen diese Aktion jetzt im dritten Jahr und bekommen jedes Mal ein sehr positives feedback von den Kindern und ihren Eltern. Dies wird über die ErzieherInnen vermittelt; es soll anonym bleiben, wer die beschenkten Familien sind, damit wir niemandem das Gefühl geben, sich outen zu müssen. Die ErzieherInnen hingegen wissen ja über die finanzielle Situation sehr gut Bescheid. Es soll keine Familie in Verlegenheit kommen, wenn sie in der Schule im RU oder auch in anderen gemeindlichen Kontexten jemand aus der Gemeinde trifft, der dann über die Finanzen der Familie vermeintlich Bescheid weiß. Natürlich ist das Kirchgeld trotz aller Sonderpreise irgendwann aufgebraucht, aber das Projekt soll weitergehen. So haben wir bereits im letzten Herbst einen Artikel im Gemeindebrief der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche mit einem Spendenaufruf veröffentlicht – aus Weingarten kommen die meisten Kinder, die diese Schulkiste bekommen. Diesem wurde gerne Rechnung getragen, demnächst folgt ein Spendenaufruf in den anderen Gemeindebriefen.

Diese Projekt ist ein sehr einseitiges im Sinne von „es gibt Menschen, die beschenken und Menschen, die beschenkt werden". Dennoch halte ich das Projekt für sinnvoll, weil es den Menschen, den sehr jungen Kindern aus unserer Gemeinde, eine Möglichkeit bietet, ein Stück mehr Chancengleichheit zu erlangen. Es ist damit noch lange nicht getan und bestimmt nur ein kleiner Baustein, aber auch ein kleiner Schritt kann manchmal Gutes bewirken. Da die Familien alle eine Karte mit einer Erklärung bekommen, warum sie dieses Geschenk bekommen, lässt sich als Nutzen (wenn man denn  einen Kosten-Nutzen-Vergleich machen möchte) darstellen, dass diese Familien eine,  vielleicht die erste, positive Erfahrung mit der evangelischen Kirche machen.



 

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