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Diese Kategorie enthält alle Artikel, die bei Anklicken eines Menüpunktes im mittleren Teil der Homepage als oberstes angezeigt werden (über den einzelnen Artikeln).

Stammtisch Melanchthon


Einfach mal Treffen,


Zeit zum Klönen bei einem gepflegten Viertele


oder wie wär’s mit einem Spielchen?

 

 

Dafür nimmt sich die Gemeinde beim Stammtisch einfach Zeit. Ganz entgegen dem Begriff »Stammtisch« braucht man/frau keine Einladung oder muss »alteingesessen« sein. Alle die einfach Spaß haben wollen (einmalig oder immer wieder), treffen sich immer am ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr in der Pfarrscheune, direkt gegenüber der Melanchthonkirche. Getränke sind zum Selbstkostenpreis vorhanden, Spiele, Leckereien etc. dürfen gerne mitgebracht werden.

Und schon neugierig?

Wer’s genauer wissen will: Es treffen sich meist 10 bis 20 Gemeindemitglieder (Frauen wie Männer) zwischen 25 und 85. Insofern gibt es weder altersmäßig noch anderweitig irgendwelche Beschränkungen, eben ein Abbild der lebendigen Melanchthon-Gemeinde. Und in Haslach gibt es eigentlich immer etwas zu erzählen.

Kinder & Jugend Melanchthon

 

kinderWas wir gehört und erfahren haben, was schon unsere Väter uns erzählten, das wollen wir auch unseren Kindern nicht verschweigen. Jede Generation soll von den mächtigen Taten Gottes hören, von allen Wundern, die er vollbracht hat.
Psalm 78,3-4

 

Liebe Kinder, liebe Jugendliche, liebe Eltern, liebe Familien,

unser Predigtbezirk bietet viele Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien an, die wir Ihnen hier gerne vorstellen:

am ersten Sonntag im Monat bieten wir Kindergottesdienst parallel zu dem Gottesdienst an. Dazu kommen Familiengottesdienste für die ganze Familie. Es gibt Kinderkirchentage und Kinderbibeltage. Es gibt einen ökuemenischen Kinderchor und viele weitere Aktionen für Kinder und Jugendliche und natürlich die Konfirmandenzeit. In der Weihnachtszeit wird meist ein Krippenspiel eingeübt und aufgeführt. Außerdem beherbergen wir den Melanchthon-Kindergarten.

Nähere Infos zu dem oben genannten und weiteren Angeboten findet ihr / finden sie, wenn sie Links im Menü eine Auswahl treffen.

Kinder & Jugend Maria-Magdalena

kinderWas wir gehört und erfahren haben, was schon unsere Väter uns erzählten, das wollen wir auch unseren Kindern nicht verschweigen. Jede Generation soll von den mächtigen Taten Gottes hören, von allen Wundern, die er vollbracht hat.
Psalm 78,3-4


Liebe Kinder, liebe Jugendliche, liebe Eltern, liebe Familien,

unser Predigtbezirk bietet viele Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien an, die wir Ihnen hier gerne vorstellen:

In der Maria-Magdalena-Kirche gestalten wir in unregelmäßigen Abständen Kindergottesdienste parallel zu den Gottesdiensten. Es gibt Kinderbibeltage und einen Kinderchor und viele ökumenische Aktionen für Kinder und Jugendliche, die Pfadfindergruppen und natürlich die Konfizeit. In der Weihnachtszeit werden Krippenspiele eingeübt und aufgeführt. Außerdem bieten wir Freizeiten und Gruppenleiterkurse übers Jugendwerk an und haben vermehrt konkrete Angebote für die ganze Familie.

Nähere Infos zu dem oben genannten und weiteren Angeboten findet ihr / finden sie, wenn sie Links im Menü eine Auswahl treffen.

Projekte Johannes

Projekte der besonderen Art leben vom Engagement besonderer Persönlichkeiten. Es grenzt schon an ein Wunder, dass wir davon in der Johannesgemeinde gleich zwei haben:

Regine Kröner:
Sie steht für ein Projekt, das schon weit über 10 Jahre im Schwung ist. Von Beruf Psychotherapeutin, ist sie vor dem Krieg in Jugoslawien dort in den Urlaub gefahren. Und nachdem es nach Beendigung dieser unsäglichen, menschenspaltenden Auseinandersetzungen wieder einigermaßen ging, urlaubte sie dort wieder. Aber mit dem Hintergrund, dort helfen zu wollen.

Sie lernte Berufskolleginnen kennen, die sie auf vom Krieg traumatisierte Menschen hinwiesen. Zurück gekommen, begann sie Spendengelder zu sammeln, die sie ca. 6-mal im Jahr nach Kroatien und Bosnien bringt. Immer in Begleitung ihrer Berufskolleginnen und direkt zu den betroffenen Menschen und Familien. Wir sind glücklich, dass etliche Menschen hier im Hexental und in Freiburg diese Arbeit regelmäßig und auch außerordentlich unterstützen. Wenn sie sich dort einreihen wollen, herzlich gerne.

Benjamin Pütter: Von der Ausbildung her ist er evangelischer Theologe, arbeitet lustigerweise aber beim Katholischen Hilfswerk MISEREOR. Bei ihm begann es, als er politisch orientierte Menschen nach Indien zu Hilfsprojekten hin führte. Dies setze er dann im Rahmen von MISEREOR fort. Und ist inzwischen über 70 mal in diesem Land gewesen. Er hat, sein Leben riskierend, mehrfach bei der Befreiung von Kindersklaven aus Teppichfabriken mitgewirkt. Er ist immer darauf geeicht, geeignete, unterstützenswerte Projekte zu finden, die er dann nachhaltig begleitet.

Seit einigen Jahren ist sein Augenmerk auf Steinbrüche gefallen. Und dort besonders auf Kinder und Jugendliche, die, um das Familieneinkommen zu sichern, mitarbeiten müssen. Das heißt, dass sie keine Schulbildung bekommen, dieses Elend also von Generation zu Generation fortgeschrieben werden müsste. Weil wir uns persönlich kennen, erzählte er uns das.

Wir in der Johannesgemeinde griffen das begeistert auf. Und innerhalb von 14 Monaten sammelten wir, dank begeisterter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener - auch in verschiedenen Aktionen - über 16.000 €. Sie kommen nun einem Dorf –Projekt in der Nähe von Bangalore zugute. Dort können inzwischen Kinder und teilweise auch schon Jugendliche die Schule besuchen. Das bedeutet, dass sie sich dann auch in einem Beruf werden ausbilden können. Ein zweites Projekt entsteht derzeit über die Partnerorganisation GRAVIS.

Wussten sie, dass ein Großteil unserer Grabsteine aus Indien kommt. Und dort erschreckenderweise auch von Kinderhand bearbeitet wurden? XERTIFIX, so heißt die Organisation, garantiert durch ihr Siegel, dass Grabsteine ohne Kinderarbeit ausgekommen sind. Eine Initiative von Benjamin Pütter und u.a. auch vom ehemaligen Minister Norbert Blüm. Mehr unter www.xertifix.de Dass sie vielleicht darauf achten.

Auch hier, wer dieses Projekt unterstützen möchte: Herzlich gerne.

Kinder & Jugend Johannes

kinderWas wir gehört und erfahren haben, was schon unsere Väter uns erzählten, das wollen wir auch unseren Kindern nicht verschweigen. Jede Generation soll von den mächtigen Taten Gottes hören, von allen Wundern, die er vollbracht hat.
Psalm 78,3-4


Liebe Kinder, liebe Jugendliche, liebe Eltern, liebe Familien,

unser Predigtbezirk bietet viele Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien an, die wir Ihnen hier gerne vorstellen:

In der Johannes-Kirche finden jeden 2. Sonntag im Monat Kindergottesdienste statt. Dazu kommen Familengottesdienste zu den Hochfesten. Im Vauban in der »Oase« wird das Angebot durch weitere Krabbelgottesdienste bzw. Mitmachgottesdienste für die ganze Familie und anderes ergänzt. Es gibt einen Kinderkirchentag und zwei Kinderchöre und viele ökumenische Aktionen für Kinder und Jugendliche, Krabbel-Gruppen, die Pfadfindergruppen und natürlich die Konfirmandenzeit. In der Weihnachtszeit werden Krippenspiele eingeübt und aufgeführt. Auf dem Gemeindegebiet gibt es mehrere evangelische Kindertagesstätten und wir haben vermehrt konkrete Angebote für die ganze Familie.

Nähere Infos zu dem oben genannten und weiteren Angeboten findet ihr / finden sie, wenn sie Links im Menü eine Auswahl treffen.

Kirche mit Kindern

»Wir sind die Kleinen in der Gemeinde, doch ohne uns geht gar nichts« … so beginnt ein Kinderlied, das den Kindern Mut machen soll und sie darin bestärkt, dass sie genauso Gemeindemitglieder sind wie die Erwachsenen. Damit sich Kinder auch außerhalb des für sie konzipierten Familiengottesdienstes als Mitglieder der Gemeinde fühlen, haben Kinder in Lukas ohne Altersbegrenzung die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Eltern jeden Gottesdienst zu besuchen. Sie beginnen den Gottesdienst zusammen mit den Erwachsenen und können nach dem zweiten Lied zu ihrem eigenen Gottesdienst – der Kirche mit Kindern – gehen (jeden Sonntag, außerhalb der Ferien).

In der Kirche mit Kindern feiern wir Gottesdienste gemeinsam. Wir beten und singen miteinander, hören biblische Geschichten und erfahren die Welt mit allen Sinnen.  Dieser Gottesdienst nimmt sowohl auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kleinsten, als auch auf die der Größeren Rücksicht. Wir wollen etwas von Gottes Geschichte mit den Menschen hören, zusammen singen und beten, aber auch basteln und spielen. Vor dem Schlusslied kehren die Kinder wieder in den Gottesdienst zurück, damit  sie zusammen mit ihren Eltern den Segen empfangen und den Abschluss des Gottesdienstes in der Gemeinde erleben können. So können alle Kinder mit ihren Familien spüren, dass sie ihren Platz in unserer Gemeinde haben, willkommen sind und einfach dazu gehören.

 

Hinweis: Im Rahmen des »Alle unter einem Hut«-Sonntags an jedem zweiten Sonntag im Monat feiern wir eine Stunde später – um 11.00 Uhr – Gottesdienst und machen ein besonderes Kindergottesdienst-Angebot für Kinder ab 6 bis 10 Jahren: Passend für diese Altersgruppe wird zu einem biblischen Thema erzählt, gebastelt und gespielt. Für Kinder bis 6 Jahre und ihre Eltern findet der »Kindermitmachgottesdienst« statt. Dort gibt es zu einer biblischen Geschichte bewegte Aktionen für alle und ein passendes Bastelangebot. Anschließend ist die ganze Familie zu einem einfachen Mittagessen eingeladen. Es macht Freude beim gemeinsamen Essen, andere Familien näher kennen zu lernen.

Frauentreff Dietrich-Bonhoeffer

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Gruppen & Kreise Melanchthon

gemeindelebenKirche lebt von Austausch und Miteinander!

In verschiedenen Gruppen und Kreisen leben und gestalten wir im Predigtbezirk Melanchthon unser Miteinander als Gemeinde. Der Glaube, der uns verbindet, soll lebendig und greifbar werden. Ob beim gemeinsamen ›Brüten‹ über einem schwierigen Bibelvers oder im Besuchsdienstkreis, ob beim Kaffeetrinken oder beim Männerkreis – überall wird Gemeinde sichtbar und erlebbar. Kommen Sie dazu und probieren Sie es für sich aus! Wir laden Sie ein mitzumachen.

Links im Menü finden Sie nach groben Themen und/oder Zielgruppen gegliedert unsere Angebote. Stöbern Sie einfach, um das für Sie Richtige zu finden.

Gruppen & Kreise Dietrich-Bonhoeffer

gemeindelebenKirche lebt von Austausch und Miteinander!

In verschiedenen Gruppen und Kreisen leben und gestalten wir im Predigtbezirk Dietrich Bonhoeffer unser Miteinander als Gemeinde. Der Glaube, der uns verbindet, soll lebendig und greifbar werden. Ob im Besuchsdienstkreis, ob beim Kaffeetrinken oder beim Treffen des Seniorenwerks – überall wird Gemeinde sichtbar und erlebbar. Kommen Sie dazu und probieren Sie es für sich aus! Wir laden Sie ein mitzumachen.

Links im Menü finden Sie nach groben Themen und/oder Zielgruppen gegliedert unsere Angebote. Stöbern Sie einfach, um das für Sie Richtige zu finden.

Gruppen & Kreise Maria-Magdalena

gemeindelebenKirche lebt von Austausch und Miteinander!

In verschiedenen Gruppen und Kreisen leben und gestalten wir im Predigtbezirk Maria-Magdalena unser Miteinander als Gemeinde. Der Glaube, der uns verbindet, soll lebendig und greifbar werden. Ob beim gemeinsamen ›Bibel teilen‹ oder im Sozialen Netz, ob beim Kaffeetrinken oder bei »50 plus« – überall wird Gemeinde sichtbar und erlebbar. Kommen Sie dazu und probieren Sie es für sich aus! Wir laden Sie ein mitzumachen.

Es gibt sehr viele Gruppen, die im Predigtbezirk Maria-Magdalena aktiv sind. Links im Menü finden Sie nach Themen und/oder Zielgruppen gegliedert unsere Angebote. Stöbern Sie einfach, um das für Sie Richtige zu finden.

Gruppen & Kreise Johannes

gemeindelebenKirche lebt von Austausch und Miteinander!

In verschiedenen Gruppen und Kreisen leben und gestalten wir im Predigtbezirk Johannes unser Miteinander als Gemeinde. Der Glaube, der uns verbindet, soll lebendig und greifbar werden. Ob beim gemeinsamen ›Bibel teilen‹ oder im Besuchsdienst, ob beim zur Ruhe kommen im Taizé-Gebet oder einer Atempause auch für die »Kleinen« und die »Sportlichen« finden sich Angebote – überall wird Gemeinde sichtbar und erlebbar. Kommen Sie dazu und probieren Sie es für sich aus! Wir laden Sie ein mitzumachen.

Links im Menü finden Sie nach Themen und/oder Zielgruppen gegliedert unsere Angebote. Stöbern Sie einfach, um das für Sie Richtige zu finden.

 

Unsere Johanneskirche

wurde 1968 erbaut und eingeweiht. Der Kubische Bau zeigt viel Beton und gut gemasertes Holz im guten Kontrast zueinander.

Auffallend die fünf Altarbilder von Gabriele Heidecker. (Demnächst lesen Sie an dieser Stelle eine genauere und komplettierte Beschreibung dieser Bilder.

Die Sitzordnung zeigt eine andere Auffassung von Gemeinde. Nicht frontal, hier vorne steht jemand und leitet die gottesdienstliche Feier, nein. Sondern in der Anordnung eines Halbrundes: Wir können uns gegenseitig wahrnehmen als Feiernde und Gott-Suchende und in der Wertschätzung als Söhne und Töchter des heiligen Gottes. Und miteinander feiern wir – im Wechselspiel von Gemeinde – LiturgIn – Gesang – Wort – Handlungen – für die Welt einstehen … Also: Zu sich, zueinander, zur Welt zusammen kommen und sich in Gott treffen und feiern. Gerne mit Ihnen und euch.

 

Die Johanneskirche erzählt

Liebe Johannes Kirche, erzählen sie doch einfach ein wenig über sich. Woher ihr Name kommt, was sie erlebt haben und vielleicht noch gerne erleben möchten.

Lassen sie ihren Gedanken einfach freien Lauf.

Meine Geburt ist zurückzuführen auf eine Schenkung. Das Gelände auf dem ich erbaut wurde ist der Johannesgemeinde damals zur Verfügung gestellt worden.

In meiner frühen Jugend hat es sehr viele Jungschargruppen gegeben. Daran erinnere ich mich noch gerne. Heute toben in meinen Hallen und Gärten die Kinder des Kindergartens.

Ich bin ein grauer Betonbau, typisch für die 60er Jahre. Damals hat noch keiner an Renovierung oder Energieeffizienz gedacht.

Ich bin etwas in die Jahre gekommen und habe so meine kleinen Wehwehchen. Im Winter werde ich zum Beispiel nie richtig warm.

Ich schätze, dass noch so viele schöne Dinge in mir passieren. Die Gottesdienste, einmal im Monat mit den Kindern oder wenn die Kantorei singt und übt.

Ich hoffe, dass ich bald ein Facelifting bekomme. Vielleicht hat ja ein kluger Kopf eine Idee wie er mich warm bekommt, ohne, dass ich ein ganz neues Kleid bekomme und mich keiner mehr erkennt. Außerdem fehlt mir ein Turm, dass mich alle von weitem sehen und ich sie Sonntags rufen kann.

Mein Namenspatron ist Johannes , davon gibt es so viele, am liebsten suche ich mir immer den heraus, der gerade passt. Zum Beispiel Johannes der Täufer wenn wieder eine Taufe bei mir stattfindet.

Ich bin der Sammelpunkt für das ganze Hexental, Merzhausen, Au, Wittnau und Sölden. Und seit ein paar Jahren auch für das Vauban. Ich freue mich immer wenn alle hier zu einem Gottesdienst zusammenkommen und für eine Stunde vergessen woher sie kommen.

Vielen Dank für ihre vielen interessanten Eindrücke. Ich wünsche ein gutes Gelingen für die Zukunft

 

Die Altarbilder

 

Unten mittig: Ein Mensch, Kopf, Schulter.
Ist verwirrend, was ihn umgibt? Ja und nein.
Rote Flammen des Gottesgeistes um ihn herum.
Wie ein Gefäß, in dem
alles Wertvolle eingesammelt ist.

In welche Richtungen gehen unsere Erinnerungen?
Verwirrend genug, was sich im Laufe der Jahre
an Erfahrungen gesammelt hat?
Manchmal sortierter.
Manchmal verklärt.
Manchmal nicht einzuordnen.

Wie auch immer: „Von allen Seiten
umgibst du mich, Gott,
und hältst deine Hand über mir!" - Psalm 139

Vielleicht können wir so mitbeten.
Und damit leben, Leben gestatlten, bewahrt leben!
Im Jetzt. „Im Heute Gottes"

Künsterlein des Altarbildes: Gabriele Heidecker
Text: Martin Auffarth

Johanneskirche Altarbild Pfingsten rot

„Heiliger Geist,
du hauchst über alles,
was zerbrechlich ist.
Du entzündest die Flamme brennender Liebe,
die in uns unter der Asche glimmt.
Selbst die Ängste und Nächte im Herzen
können durch dich
zum Morgen eines neuen Lebens werden.“

Frére Roger Schütz, Taizé

Leicht angedeutet: Ein Kreuz.
Ein Kreuz wie ein Plus-Zeichen
über unser aller Leben.
Umfangen von Kreisen, den Zeichen,
dass der auferstandene Christus
voll und ganz und rund und
für immer und heute da ist.

Manche sagen wie eine
„Wirklichkeit, die überrascht".

Zwei rote Wellen bewegen sich aufeinander zu,
aber sie berühren sich nicht.
Da ist Platz, dass sich etwas ereigne –
zwischen ihm und uns,
und dass sich Versönliches, Segnendes auftue
zwischen uns und unter uns Menschen.

„Siehe, ich bin bei euch – alle Tage!"
hören wir ihn sagen. – Matthäus 28,20

Öffnen wir ihm die Herzentüre,
gestalten wir das Leben – in seinem Geist!.

Künsterlein des Altarbildes: Gabriele Heidecker
Text: Martin Auffarth

Johanneskirche Altarbild Christusfeste weiß

„Auferstandener Christus,
unaufdringlich bist du an unserer Seite.
Du bist da – heute, morgen und immer.

Und auf einmal können wir begreifen,
dass wir geradewegs auf die Wirklichkeit
des Reiches Gottes zugehen,
sobald das Vertrauen des Herzens
aller Dinge Anfang ist!“

Nach: Frére Roger Schütz, Taizé

grün blau rot gelb lebensfarben

wellenbewegungen
bergendes aus dem heraus
leben sich ent – birgt
ent – wickelt
ent – sprießt

eine blumenzwiebel fragezeichen
ein lebendes herz fragezeichen
der phantasie der natur
sind keine grenzen gesetzt
entdecke was du siehst

aber auch der phantasie des menschen
sind kaum grenzen gesetzt
in seinem planen bauen

aber alles baue leben auf
alles kommt aus einem größeren urgrund
alles
gott sei dank
dem menschen sei dank
dem leben sei dank

Künstlerin des Altarbildes: Gabriele Heidecker
Text: Martin Auffarth

Johanneskirche Altarbild Altarbild grün

Eine Geschichte erzählt: Ein Priester beobachtete einen Mann, der noch lange nach dem Gottesdienst vor dem Altar verweilte.
Einmal fasste sich der Pfarrer ein Herz und fragte ihn, was er denn da die ganze Zeit
mache. Dieser antwortete lächelnd:
„Ich halte meine Seele in die Sonne.“

Die Melanchthonkirche und Umgebung

Melanchthonkirchescheune
Das Leben des Predigtbezirkes Melanchthon spielt sich in direkter Umgebung der Melanchthonkirche ab. Neben dem gottesdienstlichen Leben welches in der wunderschönen alten Kirche stattfindet. Befinden sich direkt gegenüber eine alte Pfarrscheuer (»Scheune« genannt) für Kirchencafé, Kindergottesdienst und gesellige Veranstaltungen der Gemeinde. Benachbart zur Kirche befindet sich das Pfarrhaus mit Gemeindebüro und keine 100 Meter entfernt von der Kirche haben wir einen großen Veranstaltungsraum den Melanchthonsaal und den mit der Gemeinde eng verzahnten Melanchthonkindergarten (genaueres zu den Räumlichkeiten weiter unten).

Das alles liegt zentral in Freiburg-Haslach und die nächste Straßenbahnhaltestelle heißt »Dorfbrunnen« (Linie 5).

 

Die Melanchthon Kirche erzählt

1. Wenn Sie sich jemandem, der Sie nicht sehen kann, beschreiben sollten, was würden Sie dann sagen?

Ich bin eine kleine ganz klassisch gebaute Kirche, etwas unscheinbar, aber ich finde: ein ganz besonderer Ort.

2. Erzählen Sie doch mal etwas aus Ihrer Kindheit und Jugend!

Geboren wurde ich schon vor vielen hunderten Jahren, erzählt man sich; ich bin also schon recht alt. Meine Kindheit habe ich als „katholische" Kirche verbracht, also in der Zeit, als die Konfessionen noch nicht getrennte Weg gingen; richtig erwachsen wurde ich 1556, denn da wurde ich evangelisch.

3. Können Sie uns etwas über Ihren Namensgeber sagen?

Ja, mein Namensgeber ist Philipp Melanchthon. Er war ein Wegbegleiter Martin Luthers und ein kluger Kopf der Reformation. Man kann in vielen Geschichtsbüchern vieles über ihn nachlesen. Das empfehle ich Ihnen.

4. Wie passt Ihr Name zu Ihnen?

Da ich ja urevangelisch bin, passt der Name gut zu mir; ich mag ihn, seit er mir Anfang des 20. Jahrhunderts gegeben wurde, früher war ich einfach die Dorfkirche von Haslach und man nannte mich Gallus-Kirche. Nach einem Heiligen. Das fand ich auch gut.

5. Wie würden Sie sich charakterisieren?

Ich bin klein, aber oho. Man muss mich entdecken und ich liebe es, Menschen bei mir zu beherbergen.

6. Was schätzen Sie besonders an sich? Und was eher nicht?

Ich schätze eigentlich vieles an mir: Meine Klarheit; meine Ausstrahlung nach Innen; dass ich so viele Zeiten überdauert habe; dass Menschen zu mir kommen und dort Ruhe und Gott suchen; dass die Gebäude um mich herum, zu mir gehören; ich komme in die Jahre, manchmal bröckelt es an mir; das mag ich nicht.

7. Erzählen Sie doch eine kleine Anekdote aus Ihrem Leben!

Oh, da ich eine lange Geschichte habe, gibt es sehr viele Anekdoten; liebe Menschen aus meiner Gemeinde haben mal einen schönen „Kirchenführer" über mich geschrieben. Da kann man alles nachlesen und er liegt in mir aus.

8. Haben Sie eine Vision? Wenn ja, welche?

Eine Vision habe ich nicht, dafür stehe ich schon zu lange hier an einem Ort; ich wünsche mir, dass die Menschen, die zu mir kommen, Visionen haben und Gott schauen.

9. Gibt es einen typischen Tagesablauf in Ihrem Leben?

Ich werde im Laufe des Vormittags aufgeschlossen und abends zugeschlossen; dazwischen warte ich auf Besucher; ab und zu kommen welche vorbei und setzen sich auf meine Bänke, sonntags ist dann einiges los; nachts wache ich und pass auf, dass nicht so viel passiert. Ich brauche keinen geregelten Ablauf.

10. Möchten Sie noch etwas ergänzen?

Ich finde es sehr schön, dass ich mit den anderen Kirchen im Südwesten befreundet bin; so kenne ich die jüngste und modernste Kirche; eine Kirche, in der ganz viele Jugendliche zu Gange sind, eine Kirche, die bald ganz neu hervorgehoben sein wird, und eine Kirche, die (wie ich) etwas versteckt liegt und eine innere Weite ganz anders ausstrahlt als ich.

 

Die Melanchthonkirche

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Die Melanchthonkirche, landläufig als die »älteste Kirche« Freiburgs bezeichnet, ist eine alte Kirche, aber mehr lässt sich kaum belegen. Es gibt vermutlich an diesem Ort seit dem 9. oder 10. Jh. eine Kirche in Haslach, und seit mehr als 450 Jahren ist diese Kirche evangelisch, aber alles andere ist nur schwer mit Fakten zu belegen (allen Interessierten kann ich dazu den ausführlichen Artikel zur Baugeschichte weiter unten empfehlen). Heute ist die Kirche Ort des gottesdienstlichen Geschehens des Predigtbezirks Melanchthon. Ihr Alter und die schlichte Schönheit laden aber nicht nur sonntags zum Gottesdienst oder zur Hochzeit und Taufe ein, sondern die Kirche ist zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang offen fürs Gebet.

 

Der Melanchthonsaal 

saalsaal_2
Der Melachthonsaal ist ein wichtiger Ort fürs Gemeindeleben. Ob ein Vortrag, Konzerte oder größere Feierlichkeiten, der Saal hat schon viel gesehen. (Wenn die Kirche zu klein ist, z.B. bei der Konfirmation, finden dort auch Gottesdienste statt). Er wird zum einen gemeinsam mit dem Nachbarschaftswerk Haslach verwaltet und genutzt und bietet auch dem Kindergarten oder Kirchenchor Platz für Aktionen und Proben.

Das Pfarrhaus (Gemeindebüro) 

pfarrhaus
Das alte Pfarrhaus beherbergt mittlerweile nicht mehr nur eine Pfarrwohnung, sondern auch das gemeinsame Büro der Pfarrgemeinde Südwest. (Ansprechpartner und Öffnungszeiten finden Sie hier.)

Bemerkungen zur Baugeschichte der Dorfkirche von Freiburg-Haslach. 

melanchthonkirche_altImmer wieder wird in Betrachtungen zur Ortsgeschichte von Haslach darauf hingewiesen, dass die Dorfkirche, die heutige Melanchthonkirche, die „älteste Kirche" Freiburgs sei. Die Quelle dieser ebenso unbestimmten, wie irreführenden Behauptung ist unbekannt. Sie basiert auf dem Datum der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes aus dem Jahr 786 („villa Haslaha", Krieger, Top. Wörterbuch Bd. I, Sp.856). Wichtigste Arbeit zu den Geschichtsdaten ist der Beitrag von Hans-Carl Scherrer, Die alte Haslacher Dorfkirche in Freiburg i.Br., Schauinsland 80, 1962,39-50). In Verbindung mit dem überlieferten mittelalterlichen Patrozinium St. Gallus, das allerdings erst 1493 urkundlich belegt ist (Scherrer 42, Anm.8), wird die Existenz einer Kirche seit der Frühzeit des Dorfes zu Recht erschlossen. Erste Nennungen eines „plebanus", „Leutpriesters" usw. finden sich in unterschiedlichen Schriftquellen des 13. Jahrhunderts (Scherrer 41 mit Anm. 2 und 3). Sie bestätigen den Rang der Kirche als Pfarrkirche mindestens seit diesem Zeitraum. Aus alledem darf man also auf die Existenz einer Kirche in Haslach schließen, lange bevor diese erstmals als Bauwerk ausdrücklich erwähnt ist. Mutmaßlich hatte sie seit Anbeginn ihren Platz am Standort der heutigen Kirche.

Weiterlesen: Die Melanchthonkirche und Umgebung

Dietrich-Bonhoeffer-Kirche

„Hinweis

Bugginger Straße 42 ist die Adresse des Zentrums unseres Predigtbezirks:

Kirche, Gemeindezentrum, Jugendzentrum


Gemeindezentrum

 Seiteneingang

 

Die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche erzählt

Wenn Sie sich jemandem, der Sie nicht sehen kann, beschreiben sollten, was würden Sie dann sagen?
Ich bin eckig und verwinkelt und stehe mitten im Stadtteil. Ich bin nicht sofort als Kirchengebäude zu erkennen, nur ein recht unscheinbares Kreuz über dem Haupteingang weist darauf hin. Der Gottesdienstraum wird unter der Woche anders genutzt – z. B. für das Mittagessen von Schulkindern – in mir ist also immer viel Flexibilität und Bewegung. In meinem Untergeschoss gibt es noch eine kleine Kapelle, die gerade wieder etwas aus der „Versenkung" geholt worden ist.

Erzählen Sie doch mal etwas aus Ihrer Kindheit und Jugend!
In den 60er und 70er Jahren sehnten sich die Menschen nach mir. Ich entstand, als sehe viele junge Familien in dem neuen Stadtteil Weingarten ansässig wurden und einen Ort benötigten, an dem sie Gottesdienste feiern konnten. Es war von Anfang an klar, dass hier nicht nur ein Kirchengebäude wichtig war. Im Untergeschoss wurden auch Räume für Begegnung geschaffen.

Können Sie uns etwas über Ihren Namensgeber sagen?
Mein Name wurde von den damaligen aktiven Gemeindemitgliedern ausgesucht und ich finde, sie haben eine gute Wahl getroffen. Dietrich Bonhoeffer war ja Pfarrer und leistete Widerstand im Dritten Reich. Er sagte: „Kirche ist nur dann Kirche, wenn sie für andere da ist." Ihm war es wichtig, Handeln und Beten, Ethik und Spiritualität miteinander zu verbinden. Sein Zentrum ist Jesus Christus; ihm gilt es nachzufolgen im Denken, Reden und Handeln. Mitten in der Welt sollen die Christinnen und Christen leben – mit der inneren Gewissheit, dass es etwas nach dem Tod geben wird – von dort kommt die Kraft für das Diesseits. Am 9. April hat sich der Tag seiner Hinrichtung zum 70. Mal gejährt.

Wie passt Ihr Name zu Ihnen?
Der Name passt ausgesprochen gut zu mir. Ich beherberge so viele Menschen verschiedener Nationen mit unterschiedlichen religiösen Ansichten. Sonntags feiert außer der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde auch eine afrikanische und eine lutherische Brüdergemeinde ihren Gottesdienst im Gottesdienstraum. Eine interreligiöse Einschulungsfeier wird jährlich zu Schulbeginn gefeiert – da liegt dann nicht nur eine Bibel auf dem Altar, sondern auch ein Koran, und es erklingt eine gesungene Sure. Und die Diakonie hat einen hohen Stellenwert für uns. Etliche Einrichtungen gehören zum Diakonieverein Südwest und sind unserer Gemeinde verbunden. Und wir bleiben nicht einfach in unserem Gebäude, sondern sind ökumenisch auf dem Weingartener Markt mit einem mobilen Marktstand präsent. In diesem Jahr haben wir uns auch der Ökologie, der Schöpfung Gottes zugewendet ...

Wie würden Sie sich charakterisieren?
Vielfältig, offen, warm, lebendig, einladend, heimelig, geliebt, niederschwellig, laut, manchmal vermüllt, kreativ, manchmal feierlich und manchmal nicht, nie prunkvoll, aber immer mal wieder berührend, im Werden ...

Was schätzen Sie besonders an sich?
... dass ich ein Ort und Gebäude bin, das für alle, die kommen möchten, zugänglich ist. Ich bin sozusagen „niederschwellig" ...

Und was eher nicht?
... dass es nicht einfach ist, auf mein Inventar zu achten. Dort wo viele Menschen zusammenkommen, gibt es nun mal auch Unachtsamkeit und Beschädigung.

Erzählen Sie doch eine kleine Anekdote aus Ihrem Leben.
Ich bin so sehr in den Stadtteil integriert, dass ich manchmal gar nicht mehr als „christlich" erkannt werde. Einmal wurde bei einer Feier versucht, mein Kreuz von der Wand zu entfernen

Haben Sie eine Vision? Wenn ja, welche?
Weitere Räume, die zur Begegnung einladen – wie wäre es, wenn ich in die Höhe wachsen darf? Eine schöne Dachterrasse mit einem kleinen Bistro? In der Sonne sitzen und das Leben in Weingarten genießen bei einer Tasse Kaffee?
Es wäre schön, wenn – ganz nach Dietrich Bonhoeffers Theologie – ethisches Handeln und Spiritualität noch mehr miteinander verbunden wären, wenn die Gemeindemitglieder in den diakonischen Einrichtungen ein und aus gehen und die Eltern und Kinder der Einrichtungen den Weg in unsere Gemeinde finden.
Ich freue mich auch auf die gemeinsame Gestaltung des Bereiches zwischen EH und Gemeindezentrum – der neue Platz wird übrigens Dietrich-Bonhoeffer-Platz heißen.

Gibt es einen typischen Tagesablauf in Ihrem Leben?
Am Werktag besprechen sich morgens die MitarbeiterInnen des Jugi. Ab 12 Uhr kommen die ersten Kinder der Adolf-Reichwein-Schule zum Mittagessen. Danach ist Hausaufgabenbetreuung und Spielangebot. Nachmittags findet von der Gemeinde aus die Kindertheatergruppe statt. Abends hat die israelische Tanzgruppe ihr Treffen. Und dann ist vielleicht noch das Treffen der Asylgruppe. Am Sonntag wird ab 9 Uhr der Gottesdienstraum für den Gottesdienst gerichtet. Um 10 Uhr ist Gottesdienst der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde. Danach sitzen einige noch beim Kirchenkaffee zusammen, wenn schon die ersten Mitglieder der afrikanischen Gemeinde in prächtigen Gewändern zu ihrem Gottesdienst um 12 Uhr kommen. Um 14.30 Uhr feiert dann die Brüdergemeinde ihren Gottesdienst.

Möchten Sie noch etwas ergänzen?
Nein, eigentlich nicht. Es ist manchmal anstrengend, hier im lebendigen Weingarten zu stehen, aber auch sehr erfüllend und schön ...

Projekte in der Pfarrgemeinde Südwest

Puetter-mit-Kindern-im-SteinbruchNächstenliebe ist ein Grundauftrag in der Bibel das führt zu vielen Möglichkeiten sich für diese Welt, seine Mitmenschen und die Gemeinschaft in der Nähe und Ferne einzusetzen. Viele Christen tun das innerhalb aber auch außerhalb unserer Pfarrgemeinde ob mit Vereins-Struktur oder als Zusammenschluss bewegter Menschen. Kirche war und ist schon immer eine gute Heimat für Ideen gewesen die die Mitmenschlichkeit auf dieser Erde zum Ziel haben.

Konkrete Projekte der Pfarrgemeinde finden Sie weiter unten. Dort finden sie Möglichkeiten diese zu unterstützen oder Ansprechpartner um diese kontaktieren.

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