Neuigkeiten zur Kirche im Vauban

- 28.11.2025 - 

Beim Gespräch „OB vor Ort“ wurde es Ende Juli bereits öffentlich thematisiert (VA 3/25), dass die beiden kirchlichen Gemeinden ihre Räume in der Vaubanallee 11 aufgeben werden. Diese Überlegung entstand, da keine hauptamtliche Person mit Büro im Stadtteil mehr gestellt werden kann. 

Das Ökumenische Gemeindeteam und der Predigtbezirks Vauban wurden bereits zuvor aufgelöst. Den beiden kirchlichen Gemeinden war es ein Anliegen, dass bei einer Weitergabe der gut gelegenen Räume dies nur mit einem Mehrwert für den Stadtteil stattfinden soll – soweit dies als Mieterin beinflussbar ist.
Nach einem längeren Prozess mit einigen Gesprächen und Überlegungen steht fest, dass ab dem 1.1.2026 das Diakonische Werk die Räume übernehmen wird. Die Quartiersarbeit Vauban erhält dort ihren neuen Ort, um ihre Sicht- und Erreichbarkeit im Stadtteil verbessern zu können. Das soll eine Stärkung des sozialen Zusammenlebens im Stadtteil fördern. Der Bauverein als Vermieter und die Stadt Freiburg unterstützten diese Veränderung. Wir sind für die Offenheit in den Gesprächen und das gegenseitige Entgegenkommen sehr dankbar!
Es ist vereinbart, dass alle kirchlichen Angelegenheit (sog. Kasualien) katholisch über St. Peter und Paul sowie evangelisch über die Pfarrgemeinde Südwest geregelt sind. Diese sind für die Seelsorge zuständig. Außerdem haben sich Ehrenamtliche bereit erklärt, einen Gottesdienst einmal im Monat in der Vaubanallee 11 zu feiern (aktuell am 3. Sonntag im Monat) und weitere spirituelle Angebote stattfinden können. Der DPSG-Pfadfinderstamm Kassiopeia kann weiter auf die Räume zurückgreifen, damit soll die Kinder- und Jugendarbeit gestärkt bleiben. 
Dieser Schritt war für alle Beteiligten nicht einfach, zumal seit den Anfängen sich viele Menschen als „Kirche im Vauban“ (AK Kirchenträume, Kirchenladen, Flüchtlingsarbeit u.v.a.) vielfältig und kreativ in das Stadtteilleben eingebracht haben. Beim Gottesdienst am 21.12. um 10.30 Uhr soll dies nochmals in der OASE miteinander gefeiert werden. Im kommenden Jahr geht es dann unter neuen Vorzeichen weiter. Herzlichen Dank allen, die sich in all den Jahren eingebracht und engagiert haben, kritisch nachgefragt, herausgefordert und konstruktiv begleitet haben.